Posts by Nelam


    Guten Morgen Larissa und schön dass du nun auch da bist. Das meine ich wirklich ernst!

    Ich bin im Moment etwas geschockt, da ich eben erst das Posting von dir Lena über mich gelesen habe. Leider kann ich darauf nicht mehr antworten da du das Thema geschlossen hast.

    Dass ich bzw. meine Beiträge so interpretiert und ausgelegt werden werden hat mich sehr geschockt und traurig gemacht.

    Ich möchte hier nicht so wahrgenommen werden da ich so nicht bin. Ich habe - wenn ich mich für deine Mühe, Zeit und Arbeit hier im Forum bedankt habe - das immer ernst gemeint und ich habe versucht zu vermitteln wo es Probleme gab. Ich verteile hier keine Spitzen und entschuldige mich bei Jedem den ich verletzt haben sollte oder der sich angegriffen gefühlt hat.

    Dass du Lena das so empfindest tut mir das unendlich leid und ich möchte auf keinen Fall dass du gehst oder dich zurückziehst.

    Daher ziehe mich hiermit zurück und wer mit mir kommunizieren möchte kann das sehr gerne per PN machen. Lena, du kannst das gerne wenn es geht so einstellen, dass ich hier keine Antworten o.ä. (ein eigenes Thema hatte ich gar nicht aufgemacht bisher) mehr schreiben kann, aber gib bitte zumindest den Frauen die mit mir privat schreiben möchten die Möglichkeit mich anzuschreiben.

    Danke 🫶🏻

    LG an alle und ich wünsch euch von Herzen eine gute und fröhliche Zeit

    Eure Nelam


    Liebe Biwi,

    erst mal ein herzliches Willkommen hier im Forum 🫶🏻

    Zuerst mal möchte ich dir die Angst nehmen was den hormonellen Haarausfall angeht. Dieser tritt zu bestimmten Übergangszeiten gehäuft auf. Meist ist das wenn es in den Herbst geht oder dann vom Winter ins Frühjahr - das wird dir deine FÄ sicher auch sagen wenn du sie darauf ansprichst. Wenn du bei deiner FÄ bist wäre außer Ö, P und T auch noch das Prolaktin ganz gut. Das macht gern mal in der Postmenopause etwas Zicken was dann ebenso zu Haarausfall usw. führen kann.

    Achtung bei Biotin-Einnahmen und Blutbilder bzw. Hormonstatus: es können Werte (vor allem Schilddrüse) verfälscht werden. Bitte der FÄ mitteilen was du in welcher Dosierung einnimmst.

    Zum Biotin (B7): wenn ein leichter Mangel besteht reichen 5mg am Tag und nach etwa 8 Wochen sollte dann nochmal eine Kontrolle stattfinden. Ich hatte einen massiven Mangel (im Minusbereich) und musste über 6 Monate hochdosiert (10mg/Tag) Biotin einnehmen. Ich hatte allerdings keinen Haarausfall - aber extreme Verspannungen und trockene Haut. Das ist deutlich besser geworden bei mir. Im Moment nehme ich nichts und lasse Ende Oktober wieder kontrollieren um zu sehen ob mein Status wieder abgesunken ist.

    Zu dem B12 und B6 Überschuss: gut dass du das abgesetzt hast. Ich erwähne das hier immer wieder weil es mir wirklich am Herzen liegt. Hypervitaminosen machen die gleichen Symptome wie Vitaminmangel. Daher bitte nie dauerhaft was einnehmen ohne dass Serumkontrollen stattfinden. Vor allem bitte Vorsicht bei hochdosierten Produkten. Im schlimmsten Fall kämpft man mit Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen usw.

    Zu dem Thema Eisen: hat dein Hautarzt nur Eisen oder Ferritin, Transferrin und Ferritinsättigung kontrolliert? Warum: durch das Ausbleiben unserer Blutung steigen die Eisenwerte. Wenn wir uns also eisenreich (Haferflocken) ernähren kann es sein, dass wir zeitweise in einen Überschuss kommen welcher nun nicht mehr so einfach über die Blutung ausgeglichen werden kann sondern über den Darm ausgeschieden werden muss. Um überschüssiges Eisen aus dem Körper zu bekommen gibt es keine körpereigenen Mechanismen - es kann nur über z.B. Aderlass oder bestimmte Medis aus dem Körper entfernt werden. Das nur zur Erklärung. Daher ist es wichtig wenn Eisenkontrollen stattfinden dass der gesamte Eisenstoffwechsel betrachtet wird. Ein Eisenüberschuss macht die gleichen Symptome wie ein Eisenmangel.

    Ich tippe bei dir aber einfach auf den Östrogenmangel welcher ebenso in Schwankungen auftritt. Das wird dann ersichtlich wenn du deinen Hormonstatus vorliegen hast.

    LG Nelam

    Vielen Dank, liebe Nelam!

    Sehr gern! Das mit dem Apfelessig trinken hab ich dank dir nun auch angefangen und bin ja gespannt ob das eine Auswirkung auf meine GGT haben wird. Bei mir bewirkt nicht mal Mariendistel was 😅🫶🏻

    Du kommst da ganz sicher durch - ich bin mir sicher, dass du Mittel und Wege damit findest. Versuch es anzunehmen und nicht in Panik zu verfallen. Wenn dir das Aloe Vera Gel aus dem Kühlschrank gut hilft ist das doch super *freu*!!!

    Solange es dir gut geht mit der GGT und du unter Beobachtung bist ist doch alles okay. Ich hab das inzwischen angenommen und mach mich deshalb nicht mehr verrückt. Wir haben genug anderen Kram der unsere Aufmerksamkeit braucht 🫶🏻♥️

    Hab einen schönen Abend & gute Besserung weiterhin 🍀

    Nelam Schlafhygiene ist soooooo wichtig! Ich befinde mich ja ganz offensichtlich grad, merke ich am Blutungsverhalten, in einer neuen Hormonumstellungsphase. ABER!!!! Da meine Ü80 Nachbarin, Freundinnen, Vater, Babys in der Nachbarschaft sowie Tiere grad massiv an Schlaflosigkeit leiden, hat es mit dem Wetter, den Energien zu tun. Momentan betrifft es so viele Generationen, egal ob die Personen sich mit dem Weltgeschehen beschäftigen, denn die Gedanken dahingehend sind Schlafräuber Nummer eins. Babys und Tiere haben die Einflüsse nicht, außer sie leben vor Ort im Kriegsgebiet.

    Mhm… Ich traue mich ja schon seit einer Weile das gar nicht zu schreiben, dass ich im Moment wirklich sehr gut schlafe… Allerdings hatte ich (und meine Teenietochter) so eine Phase mit schlechtem Schlaf von Mitte Juni bis Mitte August (geht immer in etwa 3 Monate so und dann wird es deutlich besser) und da haben Viele genau das Gegenteilige berichtet: sie könnten nur schlafen. Keine Ahnung woran es nun im Moment liegt - ich bin auf jeden Fall froh dass ich mal wieder gut schlafe und nachts nicht länger wach liegen und mit irgendwelchen doofen Symptomen rumkämpfen muss. Selbst die Hitzewallungen sind nur zyklisch da und halten sich total zurück.

    Es gibt Phasen im Leben, da muss man „einfach nur“ Dinge annehmen und hinnehmen, so kommt man am Besten durch die Zeit durch.

    Ganz genau SO mach ich das in diesen Phasen inzwischen auch und es ist jedes Mal wieder weg gegangen & der Schlaf hat sich normalisiert.

    Ich wünsch dennoch allen Schlafgeplagten von Herzen dass es schnell wieder besser wird und ich wünsch mir selbst dass es anhält mit dem angenehmen Schlaf…

    LG Nelam

    Ich finde, dass ist das schlimmste was die WJ mir beschert haben, das wünsche ich niemandem. Vor allem deine Tochter, die ist doch so jung und hat ihr Leben noch vor sich. Ich wünsche ihr aus ganzem Herzen alles Gute und dass sie sehr bald, diese Gefühlte nicht mehr bekommt….

    Und ich bin froh, dass ich ihr vermitteln kann, dass es „nur“ die Hormone sind… Zudem sind Teenager herrlich unbeschwert in sowas und nehmen ganz viel einfach an und hinterfragen das gar nicht (im Gegensatz zu uns Erwachsenen).

    Die Hormone haben einen mächtigen Einfluss (hab ich so erst verstanden als ich die Arbeiten von Dr.Mosconi gelesen habe - sie ist ja bisher die Einzige die so umfangreiche Untersuchungen am Menopausen-Gehirn der Frau gemacht hat) auf unser Gehirn. Je länger wir in der Postmenopause sind umso mehr zeigen Gehirnscans - vor allem neurologische Symptome nehmen zu worunter auch diese komischen Gefühle zählen.

    Ich lasse diese Gefühle nicht mehr groß werden - je mehr ich mich dahin hineinfallen lassen umso länger hält es an. Ist ja auch klar - je mehr Angst ich bekomme umso mehr kreist mein Hirn und umso mehr spielt mir mein Gehirn (du nennst es Psyche) einen Streich. Ich bin da ja eher der wissenschaftliche Typ und sobald ich eine Erklärung für etwas habe versuche ich das so wie es ist anzunehmen - Hauptsache es ist nix Schlimmes und nachdem ich beinahe bei jedem Arzt den es gibt vorstellig war und nachweislich gesund bin ist es kein Krebs und auch keine andere schlimme Krankheit.

    Vielleicht würden dir ja in den Phasen Meditationen helfen? Ins Bett legen, anschalten Augen zu und zuhören. Meist reicht diese Ablenkung schon um runter zu kommen und sich zu sammeln. Wenn es gar nicht besser wird wäre vielleicht Lasea oder auch Johanniskraut eine Option? Letzteres wirkt ja auch stimmungsaufhellend… Hast du sowas mal ausprobiert?

    Ich drück dich ganz fest ♥️ Das wird wieder vorbeigehen und du schaffst das 🍀🫶🏻

    Und mich mit dem Thema Schlafhygiene befassen. Musste bei Frau Dr. Grüne immer so schmunzeln, wenn sie um 1 oder 2 nachts davon geschrieben hatte.

    🤭🤭🤭🤭👏🏻

    Danke liebe Tanja - da rettest du heute sicher der Einen oder Anderen den Tag 🫶🏻😍

    Hier scheint tatsächlich noch die Sonne und die werde ich noch im Garten genießen bevor dann der Regen reinzieht.

    Habt alle einen schönen Sonntag- egal ob mit oder ohne Regen - und viel Freude bei Allem was ihr vorhabt 😍🙌🏻

    LG Nelam


    Liebe Zoe,

    ja ich… Und meine Tochter… Das haben wir Beide und das ist ungemein beruhigend. Bei meiner Tochter kommt dann: jetzt hab ich wieder eine Panikattacke. Bei mir ist es einfach so ein seltsames Gefühl wie bei dir - ich kann dem nicht mal einen Namen geben und es ist einfach nur komisch. Nachtrag: Und es ist wie bei dir meist zwischen 17 und 19 Uhr.

    Wir nehmen dann aber Beide Mönchspfeffer (reguliert Prolaktin und damit Ö,P und T) und damit geht das recht schnell weg. Ich habe irgendwann mal bewusst drauf geachtet wann das bei uns auftritt: wir haben das Beide vor allem wenn es auf den Eisprung zugeht und wenn’s auf Tag 21 zugeht… In der Perimenopause hatte ich das so massiv, dass ich regelrecht abgestürzt bin und mich furchtbar gefühlt habe. Da hab ich auch damit begonnen Meditationen anzuhören um bewusst zu atmen und mich zu beruhigen. Inzwischen komme ich mit den pflanzlichen Mitteln ganz gut dagegen an zum Glück.

    Interessant finde ich aber, dass diese Phasen auch in der Pubertät vorhanden sind. Meine FÄ meinte, dass Mädchen zuerst mal gar keinen Eisprung haben und dann nicht sofort bei jedem Eisprung ein Follikel haben das reift was zu den gleichen Symptomen führt wie wir sie haben wenn die Eierstöcke langsam ihre Eizellvorräte ausgeschöpft haben.

    Ich hoffe ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken ♥️

    LG Nelam

    PBC und PSC ist bei mir negativ. Auf Helicobacter pylori wurde ich auch schon getestet - negativ. Bei mir wurden allerdings Antikörper gegen EBV gefunden. Ich weiß aber nicht, wann ich es hatte. Laut meiner Hausärztin kann EBV auch wie eine leichte Erkältung oder symptomfrei verlaufen.

    Das ist schon mal super, dass da nix auffällig ist bei dir! Ja, EBV haben wir ja fast alle mehr oder weniger unbemerkt gehabt - man sagt ja auch „Kusskrankheit“ und in seltenen Fällen hat man massive Symptome bei der Erstinfektion. Antikörper bedeuten in dem Fall einfach nur, dass du es mal hattest und dein Immunsystem reagiert hat.

    Zur GGT weißt du ja sicherlich, dass die meisten starken Erhöhungen (damit meine ich über 300) von einer Zöliakie stammen. Mein Hepatologe hat mir das gesagt und auch Morbus Crohn kann solche Erhöhungen verursachen. Aber das wird ja bei dir alles abgeklärt sein. Auch Herz-Kreislauf und Skelett-Erkrankungen sind möglich. Bei mir weiß man es auch nach nunmehr 15 Jahren nicht woher es kommt - ich habe den Kaiserschnitt im Verdacht da es bei mir erst danach aufgetreten ist.

    Thermalspray ist schon mal super (steht bei mir im Sommer immer im Kühlschrank für alle Fälle). Was dir eventuell helfen könnte ist essigsaure Tonerde in flüssiger Form zum Abreiben. Das bekommst du in der Apo - aber jetzt brauchst du was das dir ja sofort hilft und das wäre schnöder Apfelessig welchen du natürlich mit Wasser verdünnst in einer Schüssel. Hast du Kühlpacks? Ich hab mir gleich ein ganzes Set zugelegt welches immer im Kühlschrank parat liegt. Kühlen hilft mir sehr gut und an Antihistaminen nehme ich z.B. Ceterizin. Lorano wäre auch noch was, aber Fenistil nehme ich wenn dann nur in Salben bzw. Gel-Form. Letzteres wäre noch eine Option für die sehr großen Quaddeln. Schau dass du so wenig Wärme wie möglich um dich hast - Leinen ist da super geeignet, denn sobald man schwitzt oder es heiß wird unter der Decke geht es meist los.

    Bei den Antihistaminen kannst du ja mal bei Gelegenheit schauen ob du da wechselst - ich nehme Ceterizin und ab und an Lorano. Wenn die Antihistamine helfen wirst du sie länger nehmen müssen was aber normalerweise keine Probleme mit sich bringt. Wenn du aber mal in die Apo kommst würde ich auf jeden Fall Urtica D6 kaufen damit du das immer daheim hast.

    Was mir sehr hilft bei der Urtikaria ist mit einem kalten, nassen Waschlappen (z.B. mit dem Apfelessigwasser) nicht zu sanft, aber mit gleichbleibendem Druck über die Stellen streichen. Das ist dann kein Kratzen, aber durch den Druck und das Kühle lässt dann das Jucken und die unangenehme Schwellung nach. Ich hab bei der Urtikaria immer das Gefühl dass der Körper da was loswerden will und daher auch diesen massiven Juckreiz produziert damit man kratzt. Du kannst auch deine Bodylotion in den Kühlschrank stelle und dich dann mal damit eincremen wenn es losgeht.

    Ich hoffe dass du das Schlimmste schnell hinter dir hast 🍀🍀🍀

    LG Nelam

    danke für Deine ausführliche Antwort 💐

    Die Statine nehme ich seit etwa 3 Jahren. Zuerst hatte ich Simvastatin 20 mg, aber seit etwa einem Jahr nehme ich Rusovastatin 10 mg. Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine allergische Reaktion daher kommt.

    Meine Leberwerte sind schon seit etwa 30 Jahren erhöht, aber trotz ausführlicher Diagnostik wurde keine Ursache gefunden. Alle Werte sind erhöht, aber am meisten GGT. GOT und AP waren bei der letzten Kontrolle Ende Juli fast normal. Bilirubin war nach meiner Coronainfektion letzten Sommer eine Weile erhöht, aber jetzt ist es wieder normal.

    Gern Scarlett 🫶🏻

    Ja das mit den Leberwerten hatten wir ja in deinem Vorstellungspost schon. Bei mir ist es eine isolierte GGT-Erhöhung und daher nicht vergleichbar. Bzgl. „Ausführlicher Diagnostik“: Du bist auf PBC und PSC mittels Antikörper abgeklärt und Helicobacter pylori wurde ebenfalls ausgeschlossen? Der hat bei mir die Urtikaria getriggert.

    Dass es nach so langer Zeit an den Statinen liegt kann ich mir auch fast nicht vorstellen. Ich habe wie gesagt das Johanniskraut & die hohe Ö-Dosierung im Verdacht. Aber bei Urtikaria ist das so eine Sache und nicht so einfach da rückwirkend rauszufinden was das Fass dann zum Überlaufen gebracht hat. Urtikaria ist auch ein Virus-Indikator und tritt gerne auf bei persistierenden Virusinfekten (EBV, Corona, CMV usw.).

    Urtica hilft gegen den Juckreiz - zum Glück. Brennessel (Urtica) ist ja ein sehr gutes Entgiftungsmittel. Was ebenso gut hilft beim Juckreiz sind: Sulfur, Natrium chloratum oder auch Daphne mezereum. Letzterer ist allerdings schon eher eine Kanone ;)

    Tritt der Juckreiz zu bestimmten Uhrzeiten auf oder ist er dauerhaft?

    LG Nelam

    Ich muss eh schon einen Cholesterinsenker nehmen, dazu Mariendistel für die Leber und Folsäure, weill ich zu wenig Thrombozyten habe.

    Die Statine nimmst du aber bereits länger? Da kann leider auch gern mal Urtikaria auftreten. Bei mir kommt die Urtikaria nie nach der 1.Einnahme sondern immer nach 5-7 Tagen oder auch mal nach mehreren Wochen. Du weißt am Besten wie das bei dir ist und am Ende kannst du es evtl. eingrenzen was nun die Ursache war/ist.

    Das mit der GGT-Erhöhung habe ich ja auch und ich muss auch mit Allem aufpassen. Wobei Medis bei mir zu keiner weiteren Erhöhung der GGT führen. Sind bei dir AP, Bilirubin, GOT und GPT auch erhöht oder ist es eine isolierte Erhöhung?

    Mönchspfeffer habe ich eine Weile genommen und gut vertragen. Aber meine neue Gyn meinte, dass gegen meine Hitzewallungen Traubensilberkerze besser hilft.

    Neue Studien zeigen dass massiver P-Mangel ebenso zu Hitzewallungen führt - vor allem in der Perimenopause. Hitzewallungen sind auch nicht direkt ein Ö-Mangelsymptom sondern ein FSH-Überschuss welcher sich in Hitzewallungen in der Perimenopause äußert.
    Du kannst ja wenn die Urtikaria abgeklungen ist mal 1 Remifemin nehmen. Ich (Postmenopause!) kann z.B. keine 2 am Tag nehmen, aber mit 1 komme ich super klar. Der Wirkstoff ist nur Cimicifuga. In der Perimenopause habe ich aber nur auf Cimicifuga D12 zurückgegriffen. Vielleicht wäre das für dich die sanftere Option. Mönchspfeffer (Agnus castus) gibt es ebenso in D12 Potenz und wenn du den gut vertragen hast würde ich ihn wieder nehmen.

    Wie gesagt - wenn du Fragen hast: ich habe Urtikaria (mein Leben lang schon) und verschiedene Psoriasis-Formen und behandle ausschließlich mit pflanzlichen bzw. homöopathischen Mitteln da die evidenzbasierten Medizin außer Cortison und Antihistaminika nix auf Lager hat - leider…

    Gute Besserung Scarlett 🍀

    LG Nelam

    Scarlett

    Ö triggert das Immunsystem und P steuert und natürliches Antihistamin. Das bedeutet: in der Perimenopause wo wir alle in einer Ö-Dominanz sind und das P weniger ist im Verhältnis steigern sich bei Manchen allergische Reaktionen, Histaminintoleranz usw.

    Ich bin selbst Allergiker und hatte in der Perimenopause massive Probleme.

    Meine persönliche Meinung ist: setzt das Remifemin Plus ab denn das ist recht hoch dosiert im Verhältnis zu Remifemin und dazu enthält es Johanniskraut was photosensibilisierend ist. Also damit bitte nicht ungeschützt in die Sonne gehen - triggert Hautreaktionen. Dann wäre es gut wenn du jetzt mindestens in den kommenden 4 Wochen gar nichts einnimmst damit sich das Ganze beruhigen kann. Zudem ist Ö in der Perimenopause meist kontraproduktiv.

    Was an Homöopathischem sehr gut hilft bei der Urtikaria ist Urtica D6 - bis zu 5x am Tag… Antihistamine sind auf lange Sicht kontraproduktiv weil sie den Gallefluss hemmen und somit auch Einfluss auf die P-Produktion haben. P-ähnlich wäre Sepia und Pulsatilla sowie Mönchspfeffer. Letzterer kann aber ebenso Hautreaktionen hervorrufen, allerdings in hoher Dosierung. Mit Globulis kannst du erst mal nicht so viel falsch machen. Solltest du Fragen bzgl. der Dosierung oder Potenz haben melde dich einfach.

    LG Nelam

    Ich glaub ich bin jetzt mit knapp 69 die Älteste hier im Forum. Kurzer Ablauf bei mir:

    Danke vielmals für deinen Erfahrungsbericht liebes Sternchen 🫶🏻

    Ich wäre ja dafür, dass ihr die Ü60 sind einen extra Bereich im Forum bekommt denn euch gibt es ja auch und nicht nur die Ü40 und die Perimenopause… Wir alle können nur profitieren von eurer Erfahrung und eurem Wissen 🍀

    LG Nelam

    Bea  Luna.63  Betty62

    Ich bin schon gespannt wie es mir mal gehen wird wenn ich in Eurem Alter bin…

    Man kann die Symptome in der Postmenopause meines Erachtens nach nicht direkt vergleichen weil es ja auch in der Postmenopause verschiedene Stadien gibt (laut meiner FÄ)… Die Hormone sind nicht von heute auf morgen weg und auch die Postmenopause geht mindestens bis 65 bevor das Senium (Alter) eintritt. Dieser Zeitpunkt ist nachweislich ein Abschnitt in welchem sich die Mikrobenzusammensetzung nochmal ändert (das 1.Mal ist um die 45 Jahre).

    Das bedeutet, dass wir Frauen hier die 1-5 Jahre in der Postmenopause sind nicht die gleichen Probleme und Symptome haben wie Frauen die bereits 6-10 Jahre in der Postmenopause sind.

    Ich stelle immer wieder fest, dass in Foren und auch im Social Media „Äpfel mit Birnen“ verglichen werden (war bereits bei Lifeline so).

    Da schreiben wir Frauen die grade mal knapp in der Postmenopause angekommen sind, dass man alles positiv sehen muss, dabei ist unser Ö-Spiegel noch einigermaßen passabel im Verhältnis zu den Frauen die bereits über 10 Jahre postmenopausal sind und eben so gut wie kein Ö mehr haben…

    Daher habe ich mir schon immer fest vorgenommen es zu versuchen mich in diese Lage hineinzuversetzen und Nachsicht zu üben. Wer weiß wie ich mal in 10 Jahren daherkomme und mit was ich dann so zu kämpfen habe…


    LG Nelam

    Abschließend möchte ich noch sagen, hier muss gar nichts gelöscht werden im Nachhinein. Es ist jetzt klar ersichtlich, dass es sich bei der Dosierung nicht um Standart handelt und das war mir wichtig.

    Allen einen schönen Tag!

    Genau so sehe ich das auch und so habe ich das auch verstanden liebe Tanja 🫶🏻

    Dir auch einen schönen Tag & ein schönes Wochenende!

    LG Nelam


    Liebe Nanni,

    ich habe mich nicht gewundert über deine hohe Ö-Dosis, da ich die Problematik Autoimmunerkrankung selbst erlebe und man weiß inzwischen um den Zusammenhang zwischen Verschlechterungen und Auftreten von Autoimmunerkrankungen in den WJ aufgrund des Ö-Mangels. Ich hatte mich da erst im März recht lange mit meinem Hämatologen/Onkologen darüber unterhalten.

    Ö pusht unser Immunsystem - es ist Teil von ihm und hält es (zusammen mit Vitamin D3) am Laufen. Auch P und T haben ihre Funktionen in dem Ganzen (P als Beispiel verhindert ein überschießendes Immunsystem). Wir sammeln über unser Leben hinweg Mikroben welche es in Schach zu halten gilt und genau das kann (muss nicht) in den WJ und vor allem in der Peri-und Postmenopause zu massiven Problemen führen.

    Ein gutes Bsp. an dieser Stelle ist z.B. EBV (Eppstein Barr Virus) - grade die hormonellen Schwankungen (z.B. Schwangerschaft oder WJ) können zu einer Reaktivierung führen. Auch andere Herpesviren (EBV gehört auch zu dem Stamm) können das und bei Corona z.B. steht ja im Raum dass es in Sachen Hormone einen Einfluss gibt. Normalerweise kommt der Körper alleine gut klar mit dieser Anpassung - ist aber eine Autoimmunerkrankung und dadurch ein überaktives Immunsystem vorhanden kann das (muss nicht) bei manchen Frauen zu einem Problem werden.

    Man versucht in erster Linie eine Verbesserung der Symptome herbeizuführen und das scheint ja in deinem Fall gelungen zu sein mit der hohen Ö-Gabe. Das Immunsystem beruhigt sich und man gewinnt Zeit. Man wird dann sehen wie es weiter verlaufen wird wenn du die Ö-Gaben irgendwann langsam reduzieren wirst.

    Richtig ist es von dir und auch den Anderen hier explizit darauf hinzuweisen, dass du nicht zu vergleichen bist mit anderen Frauen und dass dies keine Standard-Dosierung ist und auch auf keinen Fall ohne ärztliche Begleitung stattfinden sollte.

    LG Nelam

    ich freue mich sehr für dich, dass es dir so gut geht und dass du so stabil ist. Das ist ein riesiges Geschenk und ich verstehe die Angst dahinter was wäre wenn es wieder schlechter wird. Die Sicherheit für den eigenen Körper ist über die Jahre abhanden gekommen.

    Danke dir liebe Mask 😘🫶🏻

    Ich bin so dankbar dass ich den nahenden Herbst nach 5 Jahren voller Symptome endlich mal wieder genießen kann…

    LG zu dir ♥️👋🏻


    Guten Morgen mit strahlendem Sonnenschein (und frischen 7 Grad 😬) ☀️

    Ich hab im Moment eine sehr fokussierte und produktive Phase - ausmisten, aufräumen, sortieren und lang liegengebliebene Dinge aufarbeiten. Freue mich riesig, dass es mir im Moment so gut geht und dass es sich anfühlt wie früher. Ich freu mich auf den Herbst, selbst neblige und schmuddelige Tage und ich freu mich tatsächlich auf die Adventszeit (ich hab tatsächlich jetzt im September das böse Wort ausgesprochen - aber wenn schon überall Lebkuchen rumstehen darf ich das 😜)

    Dennoch hab ich im Hinterkopf immer diese kleine Stimme „das ist bestimmt die Ruhe vor dem Sturm“ zu welcher ich inzwischen sage: und wenn schon? Das geht dann auch wieder vorbei 🤭💪🏻

    Lasst uns den Tag rocken 🎸 Egal wie - er wird gut werden denn er kommt nicht wieder, hinterlässt aber seine Spuren und für die sind wir ganz alleine verantwortlich ♥️🫶🏻

    LG Eure Nelam