Posts by Mask

    Hi

    so langsam geht mein zyklus zu ende und dadurch mein P. Wert wieder in den Keller. .... das deshalb oft meine P. etwas zu früh kommt oder abunzu morgenübelkeit eintritt, daran hab ich mich ja schon fast gewöhnt, aber

    Seit letzten Sonntag ( 4.10) hab ich nun fast ständig Kopfweh.. nachdem gestern schwindel inkl. ( 2x) erbrechen hinzukam, hab ich dann rausgefunden, dass mein blutdruck etwas erhöht ist... bin nun etwas verunsichert, da ich immer eher zu niedrigen Blutdruck habe und sowas in der Form und Heftigkeit noch nie hatte und wollte daher mal Euch fragen ob dass ev. auch mit den wj zusammen hängt und was man ev. machen kann, wenn die Schmerzen so häufig auftreten.. kann bzw. will ja nicht ständig Schmerz Medikamente schlucken, auch da die ja nicht immer helfen und zb. der Tip mit " atme 5 sek. tief und ruhig an, halte kurz luft und atme langsam ca. 10 sek. aus" bewirkte \ verbesserte leider auch nix!?!?

    gruss kathi

    Hallo Kathi,

    ich habe eine Freundin, die seit den WJ nonstop Kopfschmerzen hat. Daraus ist eine Migräne geworden, die selbst postmeno nicht mehr aufhört. Ich habe während der perimeno Zeit auch Bluthochdruck mit Herzrasen gehabt, lange bevor ich Medikamente genommen habe. Auch Schwindel kam täglich hinzu. Plus Übelkeit. Also ja, ich denke es kann schon an Deiner hormonellen Situation liegen. Mit BIH wurde nichts besser, sodass mir meine Gyn eine Kombipille verschrieb. Diese half mir sehr gut. Kannst du denn gut schlafen?

    Nun nehme ich die neu eingestellte HET seit zwei Monaten. Einiges ist etwas besser geworden, aber es ist ein Auf und Ab. Jeder Tag ist anders. Heute zum Beispiel starke Müdigkeit und Puddingbeine. Fühle mich gar nicht leistungsfähig…

    Was und wieviel nimmst du denn ein?

    Bitte hört nicht auf zu schreiben. Das wäre so schade. Es tut mir leid, dass ich mich nicht mehr so oft melden kann. In der Tat kann ich mittlerweile wieder gut schlafen, deswegen bin ich nachts auch still. Die meiste Zeit bleibt mir eher zum Wochenende. Vollzeit arbeiten ist sehr zeitaufwendig. Dazu noch das Pendeln.

    Ihr tut mir so leid. Die Wechseljahre sind schwer zu greifen, finde ich. Jede ist anders betroffen und dennoch gibt es viele Parallelen. Ich glaube einfach, dass sich manchmal der Körper nicht wieder beruhigt. 6 Jahre sind ja wirklich eine lange Postmenozeit. Deswegen reagieren die Gyns auch so distanziert und schieben vieles auf die Psyche. Sowas macht mich wütend. Die Forschung ist einfach noch nicht weit genug, um richtig zu verstehen warum manche Frauen so sehr leiden und andere gar nicht. Bei manchen mag die Anpassung an das neue nicht vorhandene Hormonlevel klappen, andere leiden jahrelang ohne merkliche Veränderung.

    Liebe Mask ,

    ich freue mich für dich, dass du wieder in Vollzeit arbeiten kannst. Im Moment traue ich mir das noch nicht zu, obwohl meine „Einbrüche“ stark zurückgegangen sind und ich mit meiner Medikation ( bih plus AD) langsam recht gut klar komme.
    Irgendwie würde mich der Gedanke an Vollzeit noch zu sehr unter Druck setzen…
    Drücke dir die Daumen, dass dein stabiler Zustand bleibt. Arbeit ( in welcher Form auch immer) ist meines Erachtens eine gute Ablenkung.
    LG Haustier

    Liebe Haustier,

    ja, du hast recht. Arbeiten gehen lenkt sehr ab. Manchmal wenn es mir nicht so gut geht, ist es jedoch eine Herausforderung. Immerhin habe ich jetzt keine existenziellen Sorgen mehr. Wenn man einen Partner hat ist alles einfacher. Alleinverdiener haben es schwer.

    Ich verstehe dich. Vollzeit setzt einen unter Druck. Wenn man eine anspruchsvolle Position begleitet umso mehr.


    LG Mask

    Hallo ein letzter Versuch meinerseits die Nachtmonster zu wecken. Schade das es so komplett eingeschlafen ist hier, es war eine schöne Zeit mit euch.Vielleicht hat ja doch die ein oder andere nochmal Lust hier zuschreiben.

    Alles Liebe und Gute

    Andrea

    Guten Morgen ihr lieben Nachtmonster, leider habe ich nur noch wenig Zeit seitdem ich Vollzeit arbeiten muss. 10,5 Stunden täglich bin ich außer Haus.
    Fühlt euch gedrückt, Mask

    Ich verstehe den Hinweis dass man seine Medikamente im Beitrag angeben soll, doch dann muss dies halt für alle in jedem Beitrag gelten, damit man den Kontext deuten kann. Ich habe meine Geschichte schon oft geschrieben. Und mir ging es richtig mies im vergangenen Jahr ohne Psychopharmaka und mit BIH. Damit kam mein Körper nicht klar. Der Versuch mit BIH ist gescheitert. Ich bekam die neue Kombipille, es wurde besser, doch alles wurde richtig besser mit dem Wiedereinnehmen des Psychopharmaka, welches das Nervensystem beruhigt. Es ist kein AD, auch wenn das hier immer geschrieben steht. Das Gestagen Levonorgestrel wirkt bei mir weniger gut auf das Nervensystem wie das Gestagen in der früheren Pille.
    Der Einnahmewechsel der Pille von morgens zu nachts war dann der Durchbruch. Ich bin sehr hormonsensibel. Merke die kleinsten Schwankungen im Körper. Deswegen war BIH für mich auch nicht tragbar.
    Jeder muss für sich selbst entscheiden was er oder besser sie einnehmen möchte. Hohe Mengen einzunehmen finde ich fahrlässig. Davor warnt man hier in meinen Augen zu wenig.

    Hallo Nanninchen,

    ich befürworte Mittel auszuprobieren, um Hilfe zu bekommen. Da ich Progesteron nicht vertrage, ich reagiere allergisch und komme mit der kurzen Halbwertszeit nicht klar, gingen nur Gestagene. Sie docken stabil an. Das verschafft mir auch einen stabilen Tag. Von Östrogengel musste ich sofort weinen. Es machte mich auf Kommando depressiv.
    Jede muss für sich das richtige finden.

    Mask

    Ich meinte, ob du generell, egal ob früh oder spät die Einnahme erfolgte, eine richtige Besserung von deinen Wj.-Symptomen gespührt hast. Oder hast du die Kombipille nur verschrieben bekommen, weil es dir durch das AD (-absetzen) schlecht ging?

    ...Und ich weiß, das das von Frau zu Frau unterschiedlich ausfallen kann.

    Danke dir

    Lg. Nanninchen

    Ich spüre eine deutliche Verbesserung meiner WJ Symptome. Konnte zum Beispiel sofort den Betablocker absetzen, weil mein Herz wieder normal schlägt. Alles wurde besser. Richtig gut wurde es mit dem Psychopharmaka, was das Nervensystem beruhigt. Seitdem kann ich wieder ohne Übelkeit essen und schlafen. Das Kribbeln ist vorbei.

    Liebe Nanninchen,

    ich hatte schon in der Prämenopause ganz schlimme Symptome. Die Mädchenname- Kombipille hat mir hier 5 Jahre sehr gut geholfen. Ich war fit. Mit dem Eintritt in die Postmenopause wirkte diese dann nicht mehr. Ich wurde auf eine neue Kombipille eingestellt, da ich BIH nicht vertrage.
    Ich kenne all deine Symptome. Hatte sogar noch mehr wie Schwindel und Übelkeit. Mit der neuen Pille, jetzt zur Nacht, geht es mir fast wieder gut. Leider wirkt das darin enthaltene Gestagen nicht so gut wie das frühere in der alten Pille. Es beruhigt nicht so sehr das Nervensystem. Das tue ich jetzt mit einem Psychopharmaka. Seitdem habe ich wieder ein lebenswertes Leben. Mich plagen nur noch Muskelschwäche und Schmerzen. Das geht meiner Freundin mit BIH aber auch so. Eine Ideallösung wird es leider nicht geben.


    LG Mask

    Wie schon öfter gesagt, solltest du immer mit dazu schreiben, dass du auch Psychopharmaka ein nimmst. Warum es so wichtig ist: In der Zeit, als du versucht hast, die Psychopharmaka abzusetzen, ging es dir richtig, richtig bescheiden. Und da hat damals auch die Pille nichts dran geändert.

    Das habe ich schon so oft geschrieben und muss es nicht immer wieder wiederholen. Hier ging es nur um die Kombipille. Diese wirkt nachts besser bei mir.

    Hallo Mask

    Entschuldigung, wenn ich jetzt mal so zwischendurch reinkrätzsche...

    Wenn ich mich recht erinnere, ging es dir doch auch ziemlich mies. Ist es durch die Kombipille (ist doch synthetisch?) besser?

    Lg. Nanninchen

    Hallo Nanninchen,

    seitdem ich die Kombipille zur Nacht einnehme geht es mir deutlich besser. Früher habe ich sie immer morgens genommen, spürte die Anflutung der Hormone und das äußerte sich in Schwindel, Unwohlsein, usw. Jetzt verschlafe ich diese Welle und bin tagsüber stabil.

    LG Mask

    Liebe Mask,

    das ist interessant.
    Bekommst du nach der zweitägigen Pause dann keine Abbruchblutung? Du bist (meine ich mich zu erinnern) schon mehrere Jahre postmenopausal? Dann klappt deine Methode wahrscheinlich ohne Abbruchblutung und weil du die Kombipille nach 2 Tagen dann ja auch weiternimmst. Egal. Hauptsache, du hast für dich eine Methode gefunden, die funktioniert und dir lange stabile Phasen beschert.

    Tatsächlich reduziere ich das Ö bei so einem „Einbruch“ auch immer von 2 Hub auf einen Hub. 100 mg Progesteron vaginal nehme ich allerdings bis zu den vollen 14 Einnahmetagen weiter, da ich es ohnehin nur zyklisch nehme. Nachdem ich es nach dem 14. Tag dann weglasse, kommt 2 - 3 Tage später die Abbruchblutung. Das klappt.

    Es freut mich, dass du mit deinem abendlichen AD und der Kombipille so gut klar kommst.
    LG Haustier

    Ich bekomme in der Tat eine schwache Abbruchblutung. Auch wenn ich postmeno bin. Ich freue mich für dich, dass du nun auch deinen Weg gefunden hast.

    Liebe biH -Mitstreiterinnen und alle anderen Peri-und Postmenofrauen,

    ein Update meinerseits. Es ging mir 28. Tage und somit 4 Wochen ! unter meiner bih-Therapie ( plus AD) richtig gut. 2 Hübe Ö kontinuierlich ( an manchen Tagen auch weniger) und 100 mg P vaginal zyklisch.
    Heute habe ich leider wieder den vollen „ Einbruch“. Übelkeit, Schwindel, dumpfer Kopf, Unruhe, Depri-Stimmung. Gestern noch alles super.
    Was mache ich nun: Ich spule mein Programm ab… So gut es geht den Tag überstehen mit Bügeln, Wäsche waschen, Gartenarbeit, aufräumen und Menschen aus dem Weg gehen. Mein Mann kennt das schon. Ich sage ihm immer, wenn wieder so ein Einbruch ist, dass ich für mich mein Programm abspulen muss, um solche Tage irgendwie zu überstehen und er mich einfach nicht beachten soll und ich nichts reden möchte, weil mir das zu viel ist und ich nicht auch zu Hause noch kräftezehrend schauspielern möchte. Ich glaube er ist ganz froh, dass ich zwischenzeitlich damit umgehen kann und er an solchen Tagen außen vor bleibt. Auf der Arbeit ziehe ich mein Ding irgendwie so gut es geht durch bzw. schauspielere. Manchmal überlege ich mir, ob es andere Frauen ( bei denen man annimmt, es gehe ihnen immer gut) vielleicht auch so machen. Ich weiß zwischenzeitlich, dass es nach spätestens drei Tagen wieder vorüber ist. Früher dauerte es sechs Tage, im letzten Zyklus hatte ich nur einen schlechten Tag.
    Früher ( manchmal immer noch), stellte ich, - sobald plötzlich wieder so ein Einbruch kommt- die ganze biH- Therapie in Frage und will sofort etwas, dass es mir besser geht. Ich bin zwischenzeitlich demütiger geworden und habe realisiert, dass ich diese Lebensphase nur durchstehen kann, wenn ich lerne, Beschwerden anzunehmen.
    Trotz AD und bih ist mein Leben mit 56 immer noch lebenswert. Dafür bin ich dankbar.
    Haustier

    Liebes Haustier,

    ich kenne solche Einbrüche auch trotz Kombipille. Ich mache dann immer eine Hormonpause von 2 Tagen und danach geht es dann wieder aufwärts. Warum das so ist weiß ich auch nicht. Egal. Dafür bleibe ich die restlichen Tage stabil und darüber bin ich sehr froh und dankbar.
    LG Mask

    Guten Morgen zusammen,

    nachts kann ich mittlerweile immer gut schlafen. Nur morgens sind meine Gelenke und Muskeln immer steif. Alles fühlt sich wie zu kurz an. Das dauert dann ca. 20 min und wird langsam wieder besser. Kennt das auch jemand von euch?

    LG Mask

    Hallo zusammen,

    es ist traurig zu hören, dass es einigen von euch so schlecht geht. Schade, dass ihr mit Hormonen keine gute Erfahrung gemacht habt. Ich bin nach wie vor stabilisiert und mir geht es deutlich besser, sodass ich Vollzeit arbeiten gehen kann. Das alles war für mich lange Zeit nicht denkbar. Bin selbst überrascht.

    Hilft dir das AD liebe Andrea?

    LG

    Bea ja ehrlich gesagt ich habe nichts anderes erwartet, hatte vor 8 Jahren bei einer ihrer Kolleginnen, es ist eine Gemeinschaftspraxis eine HRT begonnen und auch damals schon um einen Hormonstatus gebeten welcher aber abgelehnt wurde. So begann ich damals, mich wohl zu 100 % in einer Östrogendominanz meines Erachtens nach, mit Kleben des Östrogen Pflasters und sollte nach 14 Tagen 200 mg Progesteron zusätzlich nehmen. Schnell merkte ich das es mir immer schlechter ging psychisch...war mehrmals dort und habe drauf hingewiesen aber es passierte nichts...erst als ich ein absolutes Wrack war und mich selbst in die Psychiatrie eingewiesen hatte wurde mal Blut untersucht....Ergebnis war Östrogen um das 800 fache erhöht....kannst du dir das vorstellen? Hab sofort alles abgesetzt bzw eine zeitlang nur Progesteron genommen bis die Werte wieder normal waren. Seitdem habe ich noch 2 x HRT probiert....immer ohne Status zu erheben....man sieht da keine Notwendigkeit und jedesmal habe ich heftige Nebenwirkungen entwickelt. Seitdem ist das Thema durch. Hab jetzt eine Heilpraktikerin um einen Termin gebeten und werde dort mal meine Probleme ansprechen.....muss ich zwar auch selbst zahlen aber ich kann so nicht mehr lange weitermachen....

    Das ist ja der Wahnsinn! Dir geht es so schlecht und sie lässt dich hängen. Hast du die Möglichen in eine andere Praxis zu gehen, um eine Alternativmeinung zu bekommen? Hast du nur BIH getestet oder auch mal eine Pille? Hoffentlich kann dir die Heilpraktikerin weiterhelfen. Es gibt sicherlich auch Gyn Privatärzte.

    Danke,ja ich hoffe sehr das sie mir doch irgendwie helfen kann obwohl ich keine Hormone vertrage, aber es kann doch nicht sein das ich fast nicht mehr alltagstauglich bin, was ist das denn für ein Leben?

    Liebe Andrea,

    konnte deine Gyn dir helfen? Wie geht’s weiter?

    LG Mask