Wir sind immer Freunde Kathi1982 😂
Wie gesagt, das ist Utas Beitrag, der mit Hormone nicht zu tun hat, deswegen ist das Thema hier falsch. 👍
Wir sind immer Freunde Kathi1982 😂
Wie gesagt, das ist Utas Beitrag, der mit Hormone nicht zu tun hat, deswegen ist das Thema hier falsch. 👍
Fröhlichen Backsamstag zusammen. ![]()
Cookies und Rhabarberkuchen hört sich super an. 😍
Bei mir gibt es Erdbeer- und Apfelkuchen, Brötchen und Hefeteilchen, weil Geburtstag in der Familie.
Habt einen schönen Tag zusammen. 👋🍀🌞
Bei mir sind die Träume immer eher Dinge, die ich vorher gesehen, gehört oder erlebt habe, entweder in echt oder TV oder gelesen.
Ich hatte gestern mehrere Sendungen gesehen, wie die mit einem Jeep über solche Feldwege sind, andere waren zu Fuß unterwegs und haben ihr Gepäck geschleppt. Die geträumte Autobahn-Auffahrt hatten wir neulich als Gesprächsthema. Das Büro und Abrechnungen habe ich im Moment, weil ich mein Gewerbe abgemeldet habe.
Abitur ist gerade überall Thema, weil es die Zeit dafür ist und ich bin halt gerne in die Schule gegangen. 🤭
Parkhaus und Shoppen hatte gestern oder vorgestern Sunflower51 geschrieben, da hatte ich darüber nachgedacht, dass ich auch bevorzugte Parkhäuser habe. 😂
So entstehen bei mir die Träume, denke ich.
P.s. an alle
ich bin zwar am wj Anfang, habe aber ja auch ne Ö dominanz und kann auch bestätigen, dass P. da hilft - auch wenn es manchmal dauert ( bei mir ca. 6 Monate, bis fast alle ö dominanz symdome verschwandten- nehme aber auch kein reines p. wegen Verhütung) 😉
lg kathi
Da muss ich mal rein grätschen, sehr ungern weil es ja eigentlich Utas positiver Beitrag ist und keine Diskussion über Beschwerden. Uta nimmt ja nicht mal Hormone, und es kommt es jetzt so rüber, als hätte Progesteron auch Uta geholfen. Nein, hat es nicht.
Kathi1982 Und du nimmst die Pille, da ist gar kein Progesteron drin. Denn wie ich so oft schon geschrieben habe: Gestagen ist kein Progesteron.
Mit der Pille werden die körpereigenen Hormone blockiert, das Gestagen setzt sich nur an die Rezeptoren des Progesteron, mehr nicht. Es löst keine Progesteron Wirkung aus, im Gegenteil, es verhindert die Progesteron Wirkung. Genauso mit dem künstlichen Östrogen.
Die Hormone werden "abgeschaltet", damit kein Eisprung stattfinden kann.
D.h. wenn es dir besser geht, dann nicht durch Progesteron oder Östrogen, sondern durch die Abwesenheit davon. Nimmt man echtes Progesteron oder Östrogen ein passiert das Gegenteil, man feuert den Zyklus an. Nimmt man echtes Progesteron, weil man gerade zu viel Östrogen hat, kann das ausgleichen, aber auch nur dann. Zu viel Progesteron macht auch Beschwerden wie z.B. Schwindel.
Aber in diesem Thema sollte es um Uta gehen und ihren Erfolg und nicht um Hormone, denn wie gesagt, Uta nimmt gar keine. 🙂
Ich habe heute Nacht auch wild geträumt. Unter anderem hab ich in einem Haus gewohnt, was eigentlich nur aus Parkhaus und einem Restaurant und Läden oben drauf bestanden hat. Meine Wohnung hab ich nie gesehen.
Dann war ich in einer Schule und habe zum wiederholten Mal Abi gemacht, hab aber überlegt wie unsinig das ist, weil mit 55 geht man nicht mehr in eine normale Regelschule. Also habe ich vermutet, dass ich erst 25 bin. Hab dann aber - im Traum - festgestellt, dass auch das zu alt ist. 🤭
Außerdem wollte ich auf die Autobahn auffahren und bin dann auf einem Feldweg gelandet, der nach unten zu einem Teich geführt hat. Dann musste ich mein Auto wieder hoch tragen und in dem Autobahn-Büro eine Strafe zahlen. Aber die waren alle sehr nett. 🤭
Guten Morgen zusammen. Habt einen schönen Tag! 👋🍀😂
Danke Uta die schaue ich mir mal an. 👍
Das wird schon! Fährst du draußen oder auf dem Heimtrainer?
Ich fahr drinnen, aber ein echtes Rad auf so einem Rollen-Ding. Ist gewöhnungsbedürfig, aber Hauptsache es funktioniert. ![]()
Ich habe mir heute einen kleinen kompakten Regenschirm für die Handtasche gekauft, den man auch als mobilen Sonnenschirm nutzen kann. Angeblich soll es darunter 40% kühler sein, als ohne. Ich bin gespannt. Und auch wenn der Mann gesagt hat, ich soll dann 5m Abstand halten, wenn ich den Schirm benutze, werde ich das Teil im Sommer nutzen, wenn die Sonne knallt. ☝️🤭
Bei Schuhen kommt es, genau wie bei Klamotten, mittlerweile auf den Anbieter an. Ich habe eigentlich auch Schuhgröße 39. Meine Dockers und normale Sandalen sind auch in 39. Mustang-Sneaker und Cowboystiefel sind in 40. Bei Rieker habe ich neulich Schuhgröße 40 anprobiert, die waren zu eng und haben gescheuert, aber egal welche ich von denen probiert habe. Ich habe jetzt "Wanderschuhe" aus Leder von Bünting, die aber aussehen wie Sneaker. Aber auch die in 40, weil etwas bequemer als die 39.
Deswegen bestelle ich auch keine Schuhe mehr, sondern gehe in den Laden anprobieren und laufe da auch mehrfach quer durch den Laden, ob was drückt oder scheuert. Das ist zwar nervig, aber dafür habe ich jetzt Schuhe die auch einigermaßen passen. Ich habe nämlich auch nichts mehr gefunden, was gepasst hat. Seitdem ich von 38 bis 41 alles durchprobiere geht es. ![]()
Uta Was sind das für Sandalen? Ich brauch noch was stabiles aber luftiges für den Sommer. Wenn es richtig warm ist, brauche ich offene Schuhe, sonst überhitze ich noch mehr, als sonst schon.
Ich bin übrigens jetzt auch unter die Radler gegangen. Vorgestern gerade mal 5 Minuten geschafft, die Oberschenkel gleich übersäuert und der Hintern hat weh getan. ![]()
Gestern wieder 5 Minuten, da war es etwas besser. Heute dann 11 Minuten. Es wird. ![]()
Hallo das mit dem Rauschen kenne ich auch und mit dem Ohr auf und zu plopen auch. Hast du schon mal deinen Blutdruck gemessen, wenn du die Symptome hast? Denn das kann auch von zu hohem Blutdruck kommen.
L.G. Ciara
Hohen Blutdruck habe ich nicht, Nachts ist der eher zu niedrig.
Überleg mal, ob du zur Zeit irgendwas isst oder trinkst was dir auf den Magen schlagen könnte, oder nimmst du irgendwas ein? Irgendwelche Tabletten oder NEMs? Vielleicht verträgst du irgendwas nicht. Das könnte sogar ein neues Parfüm oder ähnliches sein.
Alternativ kann es auch sein, dass du zu unregelmäßig, zu viel oder zu wenig isst. Manchmal verschwinden Magenprobleme, wenn man einfach normal weiter isst.
Wenn ich Sodbrennen oder Magenbeschwerden hatte, und das hatte ich so gut wie immer, haben so Sachen wie Iberogast, Lefax, Natron, etc. es nur schlimmer gemacht. Da hat, wie bei allem anderen, gefühlt nichts geholfen. Das ist jetzt tatsächlich auch verschwunden, seitdem es dem Darm besser geht.
Ja, genau so ein Geräusch ist es. ![]()
Aber ansonsten ist es schon lustig, wenn alles immer perfetto sein muss. Ich fühle mich sonst nicht wohl.
Wenn es dann wenigstens perfekt wäre, aber ich dreh mich ja um und dann geht es von vorne los. ![]()
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Jetzt habe ich aber ab und an wenn ich im Bett oder suf dem Sofa liege, das ich meinen Puls verstärkt im Ohr höre...Ich denke, das liegt an Verspannungen...Die wir ja alle mehr oder weniger haben...Auf alle Fälle ist eins wichtig, zumindest für mich...nicht verrückt machen, das macht es vielleicht schlimmer...
Das mit den Verspannungen ist ja eh ein Thema, weil ich ja noch immer kein bequemes Kopfkissen habe und deswegen eh oft krumm liege. Deswegen geht meine Vermutung auch in die Richtung.
Ich habe das Rauschen und Tinitus auch manchmal. Und bei mir geht es auch immer wieder weg.
Ich wusste gar nicht, dass Rauschen auch Tinnitus ist, ich dachte nur die hohen Töne. Weil so in der Art hat auch der Tinnitus mit den hohen Tönen bei mir angefangen. Vielleicht ist das jetzt dasselbe nur für tiefe Töne. ![]()
Mal schauen, was andere noch berichten. Je mehr Leute mir sagen, dass sie das auch kennen, um so weniger Gedanken mach ich mir.
Hier wird es heute gar nicht richtig hell, aber egal, auch im Regen kann man eine Runde drehen.
Ansonsten liegt heute Bürokram an, ich muss Brötchen backen, Wäsche und ganz viel Kleinzeug, was immer liegen bleibt.
Kennt ihr da eigentlich auch? Ich kann durch die Wohnung gehen und es gibt immer irgendwelchen Kleinkram zu tun... da muss eine Batterie ausgetauscht werden, da liegt irgendwas rum, irgendwelche neu gekauften Sachen haben noch keinen Platz, irgendwas auffüllen, irgendwas entsorgen, irgendwas umstellen und so weiter.
Ich habe heute mal eine Frage an euch.
Ich habe schon lange einen Tinnitus, der immer mal schwankt. Wenn ich viel Stress, Verspannungen oder was Unverträgliches gegessen habe, wird der lauter, ansonsten ist es so gering, dass ich es nur höre, wenn ich mich darauf konzentriere.
Seit einiger Zeit haben sich aber neue Ohregeräusche dazu gesellt. Das ist ein etwas lauteres Rauschen, so vom Geräusch her wie früher der Fernseher, wenn es kein Programm mehr gab. Das Rauschen ist bislang nur links, es taucht auf, es rauscht dann bis zu einer Minute und es ist wieder weg. Wenn ich mir das Ohr zu halte höre ich nichts mehr davon. Manchmal pulsiert es ein bisschen, manchmal nur Rauschen. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt , dass das Ohr kurz zu ploppt und dann wieder auf, wenn man sich räkelt, in die Richtung geht es auch ein bisschen.
Meistens merke ich es, wenn ich Nachts aufwache, meist so zwischen 4 und 8 Uhr. Heute Nacht bin ich aufgewacht und es war schon da, deswegen frage ich hier mal nach ob ihr das kennt.
Ob es wirklich neu ist, kann ich nicht mal sagen, ich kann nicht ausschließen, dass ich es irgendwann mal mitbekommen habe und seitdem übermäßig darauf achte und vielleicht sogar darauf warte, sobald ich wach werde. Manchmal forciert man es ja dann regelrecht. Ich weiß auch nicht, ob es vielleicht was mit Verspannungen beim Liegen zu tun haben könnte, weil es mir ja nur Nachts aufgefallen ist, allerdings kam es auch schon mal erst, wenn ich aufgestanden und zum Klo bin oder so. Oder manchmal auch, wenn ich mich dann wieder hingelegt habe. Manche Nächte ist auch gar nichts, zumindest bekomme ich es nicht mit.
Tagsüber ist es mir noch nicht aufgefallen, aber das kann ja noch kommen.
Es ist nicht zwingend unangenehm, es verschwindet bis jetzt immer schnell (war beim Tinnitus aber auch so, bis er dann immer öfter und immer länger da war), aber es ist halt ungewohnt. Deswegen melden sich wieder die alten Geister "Was ist das denn jetzt? Es läuft doch gerade so gut." Und dann geht der verrückte Film los, was das denn alles sein kann, angefangen von Durchblutungsstörungen bis hin, dass ich bestimmt bald einen Hörsturz bekomme und dann taub werde ich alles dabei. Leider kann ich das nicht so richtig abstellen.
Ich werde aber nicht googlen, sondern frage hier, weil hier ja viele auch mit Ohrgeräuschen zu tun haben.
Eine Freundin, die viel mit Ohrgeräuschen zu tun hat, sagte nur, dass sie sowohl Rauschen, als auch pulsieren und noch viel mehr kennt, aber bei allen möglichen Ärzten nie was gefunden wurde. Für sie ist das mittlerweile normal, sie macht sich da keine Gedanken mehr drum.
Wie ist das bei euch?
Ich habe am Backsamstag Erbeerkuchen gebacken und ganz mutig auch ein Stück gegessen. Das hatte weniger unangenehme Folgen als erwartet. Jetzt ist noch ein Rest da. Also bin ich gerade extra losgelaufen, habe mir einen Bescher Sahne geholt und freue mich wie ein Schneekönig gleich nach dem Essen noch ein Stück Erdbeerkuchen mit Sahne zu essen.
Da das Thema Panikattacken und Ängste wohl für viele Frauen ein Thema ist, möchte ich auch meine Geschichte erzählen.
Bei mir ging es schleichend los.
Ich hatte ein erstes Erlebnis auf der Autobahn, da war ich Mitte 20. Ich bin an dem Wochenende gerade aus Sardinien zurück gekommen, wo es mir schon nicht gut ging. Ich war auf Sardinien Betreuerin eines Jugendaustauschs und wir waren erst eine Woche in einem Hotel, wo alles noch gut war, in der zweiten Woche waren wir in Gastfamilien untergebracht. In meiner Gastfamilie wurde gerade umgebaut. Das ganz Haus hat nach Farben und anderen Chemikalien gerochen, was mir nicht gut bekommen ist, mir war ständig übel, schwindelig und ich hatte die ganze Woche Durchfall. Dazu war es noch sehr heiß auf der Insel, weil mitten im Sommer.
Ich war froh, als ich nach Hause durfte. Allerdings war ich gleich am nächsten Tag zu einer Feier eingeladen und leider auch etwas weiter weg, ich musste Autobahn fahren. Gefahren bin ich mit dem Auto meines Vaters. Und auf der Autobahn wurde mir schwindelig und übel. Das blöde an Autobahnen, man kommt nicht weg und kann ja auch nicht einfach irgendwo anhalten. Ich war fast an meinem Ziel, also habe ich das Fenster runter und laut gesungen und habe es so noch bis zu dem Fest geschafft. Da kam ich an und muss wohl sehr blass gewesen sein, denn alle waren sofort besorgt. Eine Bekannte war Krankenschwester, die hat mich geschnappt und einmal alle Vitalwerte abgescheckt, aber es war alles normal, Blutdruck vielleicht etwas niedrig, deswegen hat man mir was mit Koffein eingeflößt, was vermutlich nicht die beste Idee war. Ich sollte mich hinlegen und irgendwann ging es dann auch wieder.
Ich habe Freunde angerufen, die mich und das Auto abgeholt haben. Ich bin dann auf dem Beifahrersitz zurück gefahren und nach einiger Zeit im Auto ging es wieder los, obwohl ich gar nicht selbst gefahren bin und auch nicht alleine war. Diesmal nicht ganz so schlimm, aber auch wieder so unangenehm, dass ich danach zum Arzt bin, es wurde aber nichts gefunden. Einige Zeit danach erzählte mein Vater stolz, dass er das Auto gereinigt hatte, als ich auf Sardinien war - mit viel Chemie. Cockpit-Spray, Polsterreiniger, Möbelpolitur und was er sonst noch auftreiben konnte. Es lag also nahe, dass ich möglicherweise auf diese Stoffe reagiert habe (Autobahn, Wärme, alle Fenster zu), zumal ich ja schon von den ganzen Farben und Lacken in meiner Gastfamilie angeschlagen war, aber ich wurde für meine Theorie für verrückt erklärt.
Dabei musste ich mit 19 schon mal einen Schülerjob kündigen, weil in dem Büro auch renoviert wurde und mir jedes Mal schwindelig und übel wurde, sobald ich länger als 10 Minuten im Büro war. Anscheinend kam ich mit einigen Chemikalien oder Gerüchen nicht klar.
Das Auto habe ich zwar noch genutzt danach, aber immer nur mit Fenster runter. Was geblieben ist: Ich konnte alleine keine langen Strecken mehr Autobahn fahren. Immer wenn ich das versucht habe, kam irgendwann ein Punkt, an dem ich umdrehen musste. Aber: Es war ein völlig anderes Gefühl, als beim ersten Mal. Die Panik war geboren. Mein Kopf erinnerte sich immer wieder an die Hilflosigkeit, die ich gespürt habe, als mir auf der Autobahn so übel wurde.
Zusätzlich dazu wurde ich immer empfindlicher, was Gerüche anging und da mein Magen/Darm ja auch angeschlagen war, wurde mir gesagt, ich solle mich gesünder ernähren, Vollkorn, viel Obst und Gemüse, etc. was ich ab dann auch gemacht habe. Aber genau damit habe ich aber dann wohl meinen Magen/Darm ständig in Alarm versetzt, weil ab dieser Zeit Magen/Darmprobleme an der Tagesordnung waren, gefühlt war es egal was ich gegessen habe.
Und so haben sich im Laufe der Jahre nach und nach immer mehr Ängste eingeschlichen. Ich bin nicht mehr auswärts Essen gegangen, weil der Darm ja ständig Alarm gemacht hat, ich bekam irgendwelche Quaddeln im Gesicht, es wurden einige Autoimmunerkrankungen festgestellt: Hashimoto, Morbus Crohn, Morbus Meulengracht, chronische Gastritis - aber alles so geringfügig, dass es nie eskaliert ist. Dennoch habe ich Medikamente bekommen, die ich dann auch nicht vertragen habe.
Zwischendurch hatte ich so viele Beschwerden und Ängste, dass ich nicht mehr alleine raus bin, weil ich nur noch Angst hatte, dass wieder was ist, weil mir schlecht oder schummerig wird oder der Darm durchdreht (dabei habe ich phasenweise sogar Zucker und Weizen weggelassen, kein Fleisch mehr, keine Milchprodukte, habe Vollkornbrot gegessen, viel Gemüse, Salat, etc.). Oder sich wieder die Schleimhaut im Magen entzündet, was durchaus durch Putzmittel, Parfüms, Haarspray oder Deos passieren konnte, auch wenn andere das aufgetragen oder benutzt hatten. Durch eine Drogerie laufen? Ganz schlimm. Deswegen habe ich immer mehr andere Leute gemieden, musste immer eine Fluchtmöglichkeit haben oder jemanden neben mir, der für mich "übernehmen" konnte.
Mit Anfang 40 kamen dann noch die Hormonschwankungen dazu, was alles noch mal verlimmert hat, so dass ich dann zeitweise gar nicht mehr raus bin, auch nicht in Begleitung. Habe mich vor den Nachbarn versteckt, habe nicht mal dem Paketboten die Tür aufgemacht, bin nirgendwo mehr hin, habe auch niemanden mehr eingeladen - eine schlimme Zeit. Ich habe über die Jahre alles mögliche ausprobiert, mich noch "gesünder" ernährt, NEMs genommen, alle möglichen Pflanzenstoffe, AD und andere Beruhigungsmittel, pflanzlich und auch chemisch. Entzündungshemmer, Cortison, Betablocker, Vitamin A, B, C, D, Mineralstoffe, Nährstoffkomplexe, trinkbare Ersatznahrung, Probiotika, TCM, Tees, Heilpraktiker, Homöopathie, Meditation, Yoga, Hypnose, alle möglichen Auslassdiäten, alle möglichen Ärzte aufgesucht, und und und.
Es hat nichts geholfen, gar nichts. Nicht mal im Ansatz. Die Ängste wurden eher immer schlimmer. Ich bekam schon Panikattacken, wenn es nur an der Tür geschellt hat. Oder ich irgendwen anrufen sollte. Oder ich raus gehen sollte. Oder jemanden treffen. Oder ein Feiertag anstand. Ständig diese unterschwellige Angst, diese Unruhe. Irgendein Lärm von draußen und ich dachte was Schlimmes ist passiert. Immer die Angst meiner Familie passiert was. Angst vor Krankheiten. Nachts ständig wach. Entweder konnte ich gar nicht erst einschlafen oder ich war bei dem kleinsten Geräusch wieder wach.
Ich habe teilweise nur noch TV geschaut und mich im Internet rumgetrieben, um über den Tag zu kommen. Damit habe ich mir dann auch noch schlimme Rücken und Nackenbeschwerden eingefangen und ganz viele Ideen bekommen, was einem noch alles passieren kann.
Ich bin öfter in der Notaufnahme gelandet, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Aber es wurde nie etwas gefunden, was über Hashimoto und Crohn hinausgegangen wäre. Man hat mich jedes Mal (mal netter, mal weniger nett) für verrückt erklärt, egal bei welchem Arzt ich war.
Tja, der Rest ist Geschichte.
Seitdem ich alle Mittelchen weglasse, nicht mehr zum Arzt gehe und meinen Magen/Darm nicht mehr mit Vollwertkost und Zusatzstoffen belaste, geht es aufwärts - auch mit den Ängsten. Das alleine Rausgehen musste ich mir wieder hart erarbeiten, und auch der Medienentzug (das war ja mein Anker) war nicht wirklich einfach.
Ich denke, dass bei mir die Beschwerden, auch die Ängste, erst so schlimm wurden mit der Ernährungsumstellung auf "gesund" und mit Einnahme der ganzen Medikamente und sich das dann verselbstständigt hat, alleine aus der Angst heraus, was mit mir nicht stimmt. Weil ja nichts gegriffen hat, egal was ich versucht habe, aber im Gegenzug auch nichts Klinisches gefunden wurde, was die Masse an Beschwerden gerechtfertigt hätte. Ich musste ja verrückt sein oder mit alles einbilden.
Aber tatsächlich scheint bei mir doch vieles "Hausgemacht" gewesen zu sein, allerdings immer in den besten Absichten. Ich dachte ich helfe meinem Körper, aber ich glaube, der wollte keine Hilfe von mir. Jede Reaktion meines Körpers, wo er mir vermutlich sagen wollte "Lass das!" habe ich falsch interpretiert und anstatt zu überlegen, was ihn den jetzt nerven könnte, noch weiter nachgelegt.
Nicht mein Körper hat mich geärgert, ich habe meinen Körper geärgert.
Früher habe ich mich auch geschämt, dass ich nicht funktioniert habe. Das habe ich auch einigermaßen abgelegt. Um so mehr freue ich mich im Moment, dass ich wieder "funktioniere". Aber selbst nach einem Jahr der Besserung erwarte ich die Ängste und die Panik an jeder Ecke - und bin noch immer verblüfft, wenn sie nicht kommen oder ich sogar durch eine neue Art von "ruhig bleiben" oder "Mut" Einfluss nehmen kann.
Was sind eure Geschichten?
Schön Lena !Da kommen glatt Erinnerungen an gebrannte Mandeln und Zuckerwatte (meine jetzt nicht unsere hier im Forum) hoch
Zuckerwatte haben die auch im Zoo, kommt auf die Liste. ![]()
Meine 3 von heute:
- Sagenhafte 4 Stunden im Zoo verbracht und dabei 5km Strecke zurück gelegt, plus selbst hin und zurück gefahren. Und wer schon mal sonntags in einem Zoo war, der weiß was das heißt. ![]()
- Als ich gemerkt habe, dass ich anfange zu Schwächeln nicht panisch den Zoo verlassen (obwohl der Wunsch sehr groß war), sondern in eines der Cafes gesetzt und Pause gemacht. Tiere beobachtet, was gegessen und getrunken. Dann ging es wieder.
- Paradiesapfel gekauft und gegessen (ist fast schon eine Mutprobe) ![]()